Greystoke & Katavi Nationalpark

“Wir suchen die Schimpansen zu Fuss in zaubervollen Wäldern , wo wir Herden von Elefanten beobachten, bis zu 300 stark, gehen dann an goldene Strände, um uns zu aalen und in kristallklarem Wasser zu schwimmen...ist dies ein Traum?"

Abgelegen, unbändig und selten besucht, ist der Katavi-Nationalpark eine ursprüngliche Wildnis, welche die wenigen Unerschrockenen, die sich dorthin vorwagen, mit dem erhebenden Gefühl Afrikas belohnt, wie es vor einem Jahrhundert geherrscht haben muss. Tansanias drittgrößter Nationalpark liegt im abgelegenen Südwesten des Landes, in einem abgeschnittenen Rift-Valley-Arm, der in der seichten, düsteren Ausdehnung des Rukwa-Sees endet. Der größte Teil Katavis ist mit einer seltsam formlosen Decke von dichtem Miombo-Trockenwald überzogen, der umfangreichen, aber scheuen Gruppen von Elen-, Rappen- und Pferdeantilopen Schutz bietet. Der eigentliche Anziehungspunkt für Tierbeobachter ist aber der Katuma-Fluss mit seinen Schwemmebenen, zu denen die saisonalen Seen Katavi und Chada gehören. Während der Regenzeit ziehen diese üppigen, sumpfigen Seen unzählige Wasservögel an, und sie ernähren Tansanias dichteste Ansammlungen von Flusspferden und Krokodilen.

Der Tanganjika See, der längste See Afrikas und zweittiefste See der Welt, befindet sich an der westlichen Grenze Tansanias. Es ist Teil des afrikanischen Grabenbruches, weshalb sich die Wassertemperaturen stets um die 23 Grad Celsius halten. Aus dem See ragen bis zu 20m hohe Felsbrocken. Der Boden ist bedeckt mit Muscheln. Man vermutet, dass jene aus der Zeit von vor 9 bis 10 Millionen Jahren stammen. Er ist damit eine der reichsten Süsswasserzonen der Erde mit mindestens 250 verschiedenen Arten von Fisch.

Die Mahale - Berge befinden sich neben dem Tanganjika See. Schimpansen Tracking ist hier die Hauptattraktion.


 

Mahale Katavi Hopper

Mahale Katavi Hopper

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